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SV Ebersbach/Fils neuer AH Ü-32 Titelträger von Deutschland – Helmstedter SV ein würdiger Gegner PDF Drucken E-Mail
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SV Ebersbach/Fils neuer AH Ü-32 Titelträger von Deutschland – Helmstedter SV ein würdiger Gegner
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13. Deutscher AH Supercup Ü32 2018

(Quelle: Niedersächsischer Fussball verband, Friedel Gehrke Juni 2018) Mit einer tollen Überraschung endete am Samstag der 13. DAHSCÜ32 beim Ausrichter TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Nahezu sensationell konnte sich der Helmstedter SV für das Finale qualifizieren. Trotz einer Niederlage dort (1:2 gegen SV Ebersbach/Fils(BW) überzeugten die Zebras mit einer kontinuierlichen Steigerung im Turnier, ließen sich auch durch die 0:1-Niederlage in der Hammergruppe G gegen Bayern München nicht beirren, siegten gegen Hertha BSC (1:0) und Wormatia Worms (2:1), so dass das 0:0 gegen die SG Wacker Cottbus-Ströbitz trotzdem zum 2. Gruppenplatz ausreichte, um in das Achtelfinale zu gelangen. Dort trafen die Mannen von Coach Hans-Peter "Mausi" Maushake, der die verschiedenen Ü32-Generationen des HSV seit 1977 (!!) führte, auf den Deutschen Meister von 2017, OSC Bremerhaven. Die Seestädter setzten dem HSV zwar spielerisch überlegen zu, aber die Tore zum 2:0-Sieg schossen die Helmstädter (Nils Schräder und Matthias Harenberg).

Noch dramatischer ging es im Viertelfinale gegen den zweifachen Niedersachsenmeister SV Reislingen-Neuhaus zu, dem die meisten anderen Teams attestierten, den "geilsten Fußball im Turnier" gespielt zu haben! Aber, wie es so sein kann, wenn eine pseudo-unterlegene Mannschaft sich gegen das Unmögliche aufbäumt, es kam zum 11-m-Schießen. Hier vergab schlussendlich ausgerechnet Ex-Bundesligaprof Roy Präger, denn seinen mittig geschossenen Ball parierte HSV-Keeper Ralf Bruns, der wiederum im Spiel zweimal glänzend den Rückstand verhindert hatte. So zog der HSV mit 7:6 ins Halbfinale ein, der Adrenalinspiegel stieg weiter an! Hier trafen die "Mausi-Schützlinge" auf den anderen Überraschungsteilnehmer SSV Bornheim/FV Mittelrhein. Kämpferisch hielten die Niedersachsen bis zum Schlusspfiff das 0:0, so dass wiederum ein Elfmeterschießen zum Einzug ins Finale herhalten musste. Als Torwart Ralf Bruns zum 4:3 traf und danach den Elfer des Gegners hielt, kannte der Jubel keine Grenzen: Der HSV stand im Endspiel!