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3F-Studie „FIT und FUN mit FUSSBALL“
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3. Grundsätze des 3F-Programms

Primäres Ziel: Nicht Leistungssteigerung, sondern Gesundheitsförderung durch Bewegung mit dem Ball als Bewegungsimpuls (1 Ball pro Spieler/in)
Belastungssteuerung nach 50/60% Beginn bis max. 80% der Belastungsgrenze
Anbindung an örtlichen Sport/Fußballverein – Lizenzierte Trainer-/Übungsleiter/innen
Spielform: Pass- und Laufspiel, Verbot von direkten Zweikämpfen
Feste Grundstruktur bei den Ganzkörper-Aufwärm-Aktivitäten (15-20 Min.)
Spielverlagerung/-ausweitung – Spiel auf vier Tore, je 2 in einer Spielhälfte
Spielfeldgröße analog zur Anzahl der Spieler (Kleinspielfelder)
Spiel auf 4 Mini-Tore (ohne Torhüter) – Direkt erzielte Tore zählen doppelt
Drittelung der Spielzeit mit Trinkpausen – Wiederbeginn mit dem Spielstand 0:0
Einsatz von Leichtspielbällen (290 -320 Gr.) und Futsal-Bällen in der Halle
Gut gedämpfte Fußball- (Noppenstollen) und Sportschuhe
Einweisung und Verwendung von Pulsuhren zur Belastungs- und Aktivitätskontrolle
Sicherung des Erste-Hilfe-Einsatzes während der Übungseinheit

 

4. Anmerkung: - Ist die 3F-Studie auch für Wettbewerbsfußball anwendbar

Nein, die 3F-Studie (Fit & Fun mit Fußball) ist nicht direkt für den leistungsorientierten Wettkampfsport konzipiert, sondern für die Herz-Kreislauf-Prävention und Rehabilitation bei Menschen mit bestehenden Herzproblemen oder Risikofaktoren, indem sie einen angepassten, wettbewerbsärmeren "Gesundheitsfußball" etabliert, der Spaß macht und sicher ist.
Sie ist also das Gegenteil vom Wettkampf, fokussiert auf die Gesundheitsförderung von inaktiven oder chronisch Kranken durch die populäre Sportart Fußball.

 

4a. Warum sie nicht für den Wettkampf ist:

Wettkampf-Fußball ist hochintensiv und risikoreich für vorbelastete Herzen.3F zielt darauf ab, Menschen zu motivieren, die dem Wettkampf-Sport fernbleiben würden, und wandelt die populäre Sportart in ein Präventionsinstrument um.
Fazit: Die 3F-Studie nutzt die Popularität des Fußballs, um eine herzgesunde Alternative zum Hochleistungssport zu schaffen und ist somit nicht für den Wettbewerb, sondern für die allgemeine Volksgesundheit relevant