DFB-Akademie Nutzung ab 2022 - von den Bambinis bis zu den AH-Kickern

DFB und Oliver Bierhoff haben auch die Amateure nicht vergessen


Der Bau der DFB-Akademie könnte sich für den DFB und den Amateurfußball als Glücksfall herausstellen. Dass das Verhältnis zwischen DFB und den Amateurvereinen seit Jahren schon nicht mehr das Beste ist, ist kein Geheimnis. Die Amateure werfen ihrem Dachverband vor, dass er sich nur noch um die Nationalmannschaft und den finanziell lukrativen Profibereich (Bundesliga, DFB-Pokal) kümmern würde und die Basis, der Amateurfußball, darüber hinaus ins Abseits geraten ist.
Mit der DFB-Akademie könnten Oliver Bierhoff und sein Planungsteam nun eine Einrichtung des DFB platzieren, die auch dem Amateurfußball neue Möglichkeiten gibt, sich attraktiver und interessanter darzustellen. Bierhoff und sein Team sehen zwar in dieser Akademie in erster Linie eine Möglichkeit, die Nationalmannschaft und den Spitzenfußball - sprich Profibereich - dadurch weiter zu fördern, aber keiner wird den Planern und dem DFB-Direktor unterstellen, dass er die Amateure dabei ganz aus dem Auge verloren hätte. Schließlich ist der Amateurfußball laut DFB die Basis für den Profibereich. 

 

 Die DFB-Akademie sollte sich zu einem Projekt entwickeln, das dem DFB auch bei den Amateuren wieder ein besseres Image verleiht. Denn durch die Nutzung dieser Akademie durch die Amateure wäre der Vorwurf einer weiteren Unterstützung nur des Profibereichs entkräftet. Die Attraktivität des Amateurfußballs könnte durch Turnierserien wieder gesteigert, und die Basis würde mit Hilfe des DFB wieder gestärkt werden, was auch seine Aufgabe sein sollte.
Dazu müsste der DFB den Amateurvereinen von der Jugend bis zu den AH-Fußballern/Fußballerinnen aber auch die Möglichkeit bieten, die DFB-Akademie für eigene Turniere, Trainingslager und Schulungsmaßnahmen zu nutzen.