Ständiger Mitgliederrückgang im Deutschen Betriebssport

70 Jahre Betriebssport in Deutschland

Fußball als Betriebssport sollte jedem Unternehmen eine Überlegung wert sein, sind die mit geringem Aufwand erreichbaren gesundheitlichen und psychosozialen Erfolge doch unübersehbar. Wichtige Bestandteile des Fußballs sind aber der Wettbewerb, das Turnier, das gemeinsame Erlebnis. Was banal klingen mag, ist ein wesentliches Element: Erst der sportliche Wettstreit formt das Team und schafft starke Verbindungen, von denen auch die Unternehmen profitieren. Der Event und das Mitfiebern mit der eigenen Mannschaft sind Teil der Identifikation.
Zahlreiche Studien kommen zu dem Schluss, dass Fußball in der Summe seiner Faktoren einzigartig ist. Hoch intensive und ruhige Phasen wechseln sich ab. Fußball enthält sowohl strategische als auch taktische als auch psychosoziale Elemente. Fußball ist ein anerkanntes therapeutisches Instrument, dessen positive Wirkung auf den Organismus nachgewiesen ist. Keine andere Sportart birgt ein ebenso großes Spektrum mit solch geringem Aufwand. Einen breiten Einstieg in die wissenschaftliche Erläuterung hierzu bietet die US-Amerikanische National Library of Medicine unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6241624/).  
Nun sind Fußball und Fußballturniere in der Ausübung der einzelnen Tätigkeiten natürlich nicht der „Kernauftrag" der Beschäftigten, aber sicher eine Überlegung wert wie diese positiv besetzte Sportart als Sympathieträger für Ihre Unternehmen genutzt werden kann.

Im Betrieblichen Gesundheit Management ist der Betriebssport Fußball mittlerweile in vielen Unternehmen ein fester Bestandteil - obwohl die Verletzungsgefahr in diesem Sport doch recht hoch ist, weil das Spiel über weite Strecken von Zweikämpfen getragen ist, sind Prellungen, Krämpfe oder dergleichen durchaus häufig.
Da die positiven Aspekte dieses Sports aber überwiegen, ist er auch heute noch der Sport, der die meisten registrierten Mitglieder(ca. 40. 000) im Deutschen Betriebs Sport Verband (DBSV) hat, denn regelmäßiger Betriebssport  trägt maßgeblich zur körperlichen und mentalen Belastbarkeit von Arbeitnehmern bei, wodurch beispielweise die Krankheitsrate sinkt.  
Der im Jahr 1954 gegründete Deutsche Betriebssportverband e.V. (DBSV) ist ein wichtiger Teil des gesamten organisierten Sports in der Bundesrepublik Deutschland. Allerdings hat der Verband seit einigen Jahren mit ständig sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen.
Vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 sanken die Zahlen im gesamten deutschen Betriebssport von 345.529 Mitglieder/Frauen & Männer) auf 203.000 Mitglieder/Frauen & Männer). Im Fußball war der Rückgang von 2002 bis 2020 von 74.116 bis auf 39.240 (Frauen & Männer) noch drastischer. (lt. Deutschen Olympischen Sportbund)
Die Ursachen für diesen Abwärtstrend sind vielfältig. Wirtschaftliche Krisen, Betriebsschließungen und Beschäftigungsabbau einerseits, Überstunden und Arbeitsverdichtung in den örtlichen Unternehmen andererseits spielen ebenso eine Rolle wie die nachlassende Bereitschaft, sich ehrenamtlich in diesem Bereich zu engagieren und die mit der Organisation des Betriebssports verbundene Arbeit auf sich zu nehmen. Aber aber auch das Abwandern zu Individualsportarten (nach Corona) und in Fitnessstudios hat diese Entwicklung beschleunigt.
Allerdings fehlen dem Betriebssport Fußball in den letzten Jahren entsprechende Angebote an Wettkämpfen um ihn attraktiver zu gestalten. Events, die neben dem Sport auch zur Netzwerkbildung, dem Teamgeist, der Identifikation mit dem Unternehmen und der Integration von Mitarbeitern dienen. Für Unternehmen böten diese Veranstaltungen die Möglichkeit sich als interessanter Arbeitgeber zu präsentieren und Imagepflege zu betreiben.
Ein solcher Wettbewerb ist die Deutsche Meisterschaft der Betriebsfußballer am

    - Samstag, den 13. Juli 2024,
    - Anmeldeschluß Samstag, den 25. Mai 2024
    - auf der Sportanlage im Kelsterbach am Main
   -  (Kleinfeld und auf hervorragendem Kunstrasen)
   -  die der Betriebs Sport Verband (BSV) Hessen veranstalten wird

 
Der dazu beitragen soll den negativen Trend im Mitgliederbereich zu stoppen.

Nähere Informationen erfahren Sie über Karl Meister, Vorsitzender des BSV Hesssen oder Helmut Wagner sportxmedia:
Karl.Meister.BSV@outlook.com  oder Helmut Wagner hw@sportxmedia.de