| Beim Deutschen Fußballpokal 60+ 2025 wird das beste Ü-60 Team ermittelt |
Deutscher Fußballpokal 60+ 2025Situation Ü-Fußball: Eine Studie der UEFA im Mai 2020 weist darauf hin, dass sich Ü-Fußball in Europa wachsender Popularität erfreut und immer ältere Spielerinnen und Spieler ihrem Lieblingssport treu bleiben können. Diese Tendenz ist auch im deutschen Ü-Fußball (das sind die Altersklassen Ü-32, Ü-40, Ü-50, Ü-60) zu erkennen. Im deutschen Ü-Fußball gibt es seit 2007 (Ü-40 und Ü-50) Meisterschaften, die im September im Berliner Olympiapark vom DFB ausgerichtet werden. Seit 2022 wurde auch für die Ü-32 Senioren ein solcher Wettbewerb eingeführt.
Für
die Ü-60 Fußball Old Boys gibt es diese Meisterschaft leider nicht.
Mit der Einführung
von Kreis-, Landes- und Regionalmeisterschaften in
der 2. Dekade dieses Jahrhunderts
wurden
für die Ü-60 Fußballer neue Wettbewerbe geschaffen, die ihnen nun
die Möglichkeit
eröffnet, wettbewerbsmäßig und
regionalübergreifend Fußball
zu spielen, einen
Deutschen Meister wie
die anderen genannten Altersklassen können
sie aber nicht ausspielen.
Es hat den Anschein, als
habe der DFB seine Ü-60
Akteure anscheinend vergessen.
Charakteristika Fußballer/Kicker 60+
Die
60+ Kicker bilden meistens eine aufgeschlossene, gut ausgebildete und
kaufkräftige Zielgruppe, die in allen Berufsgruppen unseres Landes
vertreten ist. Diesen betagten Fußballern geht es keineswegs nur um
"das Bier nach dem Spiel."
Für sie steht die Leidenschaft
und der Spaß am Fußball im Vordergrund.
Verletzungsrisiken Dass beim Fußballspielen Risiken, wie Verletzungen, auftreten können, steht außer Frage, wie eine Studie des Lehrstuhls für Sport- und Präventivmedizin, die an der Saar-Uni bei Professor Tim Meyer durchgeführt wurde, belegen. Die Anfälligkeit für Verletzungen ist aber meistens nur dann gegeben, wenn man nicht richtig fit ist. Fühlen sich die Akteure aber noch körperlich und geistig fit genug, so können sie auch mit 60+ noch regelmäßig dem Ball nachjagen, wenn sie sich währenddessen und danach gut fühlen. Am Ende ist es alles eine Frage der persönlichen Fitness und auch der eigenen Erfahrung – schließlich ist es wichtig, seinen Körper gut zu kennen. Wer über Jahre aktiv Erfahrung im Fußballsport gesammelt hat, weiß, was er kann, wie weit er gehen kann und was ihm gefällt.
Eigenständige Behandlungen von leichteren Blessuren Treten Verletzungen, wie Zerrungen, Muskelfaserrisse, Bänderdehnungen, Blutergüsse oder Prellungen auf, suchen die 60+ Kicker nicht gleich den Arzt auf. Es wird eine Spielpause eingelegt, und die Verletzungen werden eigenständig behandelt. Sei es mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Salben oder mit der guten alten Kneipp Naturheilkunde, bei der mit kalten und warmen Wassergüssen den Schwachstellen/Verletzungen zu Leibe gerückt wird. Die 60+ Fußballer halten sich dabei (wohl mehr unbewusst als bewusst) an das Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477), in dem es heißt: § 1 Solidarität und Eigenverantwortung ( Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch) Die Krankenversicherung als Solidargemeinschaft hat die Aufgabe, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern. Das umfasst auch die Förderung der gesundheitlichen Eigenkompetenz und Eigenverantwortung der Versicherten.
Die
Versicherten sind für ihre Gesundheit mitverantwortlich; sie sollen
durch eine gesundheitsbewusste Lebensführung, durch frühzeitige
Beteiligung an gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive
Mitwirkung an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen,
den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder ihre
Folgen zu überwinden.
Fazit
Die
Einführung einer Deutschen
Meisterschaft 60+ (der
Deutsche Fußballpokal
60+)
erzeugt
natürlich Kosten für Platzmieten, Schiedsrichter, Pokale und
Urkunden, Arzt und Sanitätsdienst, etc. Um
diese Kosten zu decken, bedarf es der Unterstützung von
Partnern/Sponsoren.
Dafür
suchen wir Partner, die
mit Engagement und Strahlkraft ein Segment fördern, das so gut wie
keine Lobby in der Gesellschaft hat. Dabei tragen die Ü-60
Mannschaften zur Stiftung von Gemeinschaft bei. Sie verbinden über
kulturelle, soziale und sprachliche Grenzen hinweg und führen
Menschen
unterschiedlicher Herkunft zusammen. Alles
wichtige Punkte,die
der
Gesellschaft
zugute
kommen.
All
das zeigt, das der Ü-Fußball
in unserer Gesellschaft laut der Medienberichten
eine soziale Bedeutung hat,
der
eine
zentrale Funktion erfüllt,
die häufig unterschätzt und auch nicht genügend gewürdigt wird. Wären dies nicht ausreichend Gründe genug, um eine Deutsche Meisterschaft 60+ (den Deutschen Fußbalpokal 60+) zu unterstützen?
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