| SG Rot-Weiß Frankfurt Ü-60 gelingt Husarenstück bei der Süddeutschen Meisterschaft 2025 in Neu-Ulm |
AH Ü-60 Süddeutsche Meisterschaft 2025 Neu-UlmDas die Ü-60 Old Boys von SG Rot-Weiß Frankfurt um die Teamchefs Gunther Blodig und Günter Fromm nach vier Siegen bei den Hessenmeisterschaften in Folge zu den besten Teams ihrer Altersklasse in Hessen gehören ist längst bekannt. Das sie sich aber nun mit einem Minikader auch noch den Süddeutschen Meistertitel in Neu-Ulm vor so renommierten Teams wie den FC Bayern München und dem Karlsruher SC holten, war schon ein echtes Husarenstück. 2022, 2023 und 2024 nahmen die Roten schon an den Süddeutschen Meisterschaften teil, zwei dritte Plätze waren da auch schon ein schöner Erfolg. Im diesjährigen Wettbewerb, bei widrigen Wetterbedingungen und mit einem Minikader angereist, gelang ihnen ein Erfolg mit dem keiner gerechnet hatte. Die Kicker um Torhüter Toni Eid, Günter Fromm, Gunther Blodig, Wolfgang Cichy, Hans Fischbach, Andreas Schwarzkopf, Peter Swiatek, Henry Schüler, Ralf Romeike und Betreuer Siegfried Freienstein traten an diesem Sonntag als verschworene Gemeinschaft auf, die mit Leidenschaft und Spaß am Spiel in dieses Turier ging. Da konnten auch kurzfristige Absagen vor dem Turnier die gute Laune der Ü-60er Kicker vom Brentanobad nicht trüben. Mit dem FC 09 Überlingen bekamen es die Roten im ersten Spiel gleich mit einem Hochkaräter im Deutschen Ü-60 Fußball zu tun. 2022 selbst Süddeutscher Meister und im Vorjahr Vizemeister gehörten sie auch in diesem Jahr wieder zu den Favoriten. Das von Wolfgang Frey, ehemaliger Oberligaspieler in Baden Württemberg und selbst noch Spieler der Ü-60, trainierte Team des FC Überlingen, hatte schon im Mai von sich Reden gemacht, als sie beim Deutschen Fußballpokal 60+ in Kelsterbach am Main auf Platz 7 von 20 Teilnehmern landeten und nur knapp die Endrunde verpassten. Gegen die Roten hatten sie in den Turnieren davor zwei 0:1 Niederlagen und einen 2:1 Sieg vorzuweisen. Die Frankfurter also ein „Angstgegner" der Südbadener. Auch in Neu-Ulm triumphierten die Roten. Durch ein Tor von Andreas Schwarzkopf siegten sie 1:0. Im zweiten Spiel wartete mit den Ü-60 Team des Karlsruher SC ein Neuling auf die Brentano-Crew. Blodig, Fromm, Eid und Co. zeigten in diesem Spiel eine Klasseleistung. Sicher in der Abwehr und überaus effektiv im Angriff besiegten sie die KSC-Oldies mit 3:0. Gunther Blodig (2) und Andreas Schwarzkopf zerstörten damit die Titelträume des KSC.
Nach zwei Spielrunden lagen die Rot-Weißen aus Frankfurt mit 4:0 Toren
und 6 Punkten ganz überraschend an der Tabellenspitze gefolgt vom
amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München 2:0 Tore 4 Punkte und
dem KSC 1:3 Tore und 3 Punkte. Gegen den SV Leingarten hatten die Roten
keine gute Erinnerungen, hatten sie doch 2023 im Rodgau gegen diesen
Gegner mit 0:1 das Nachsehen. In einer gutklassigen, ausgeglichenen
Partie erkämften die Mainstädter ein 1:1. Torschütze Gunther Blodig. Da
die Bayern gegen den KSC nur 0:0 gespielt hatten, reichte den
Frankfurtern ein Unentschieden im letzten Spiel gegen die Bayern zum
Turniersieg.
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